Mitmachnetzwerk „Cronenberg will mehr“ lädt ein

Was im April mit zwei Visionsabenden begann, hat sich inzwischen zu einem funktionierenden Netzwerk mit ersten Arbeitsgruppen und Aktionen entwickelt. Am 30.10. um 19 Uhr lädt das Mitmachnetzwerk alle Aktiven und Interessierten in den großen Saal des Zentrums Emmaus ein.

Cronenberg will mehr, das stand schon im April fest. Als über 130 Bürger an zwei Abenden ihre Wünsche und Prioritäten für Cronenberg diskutierten wurde deutlich, Cronenberg will mehr zukunftsfähige Mobilität, mehr lebendige Treffpunkte und mehr erneuerbare Energien, aber auch mehr Miteinander, mehr Tauschen, Teilen und Reparieren.

Während sich zu diesen Themen schnell Arbeitsgruppen formiert haben, sind andere Themen wie die lokale Digitalisierung oder die Nahversorgung durch den Einzelhandel noch unbearbeitet. Doch auch dies wundert nicht, gibt es doch zu vielen dieser Themen schon etablierte Initiativen, z.B. der Einzelhändler. Der Anspruch des Mitmachnetzwerks war es von Beginn an, keine Parallelstrukturen aufzubauen, sondern Vorhandenes noch besser zu vernetzen, um auch „dickere Bretter“ bohren zu können.

Ein besonders dickes Brett hat sich die Arbeitsgruppe Mobilität mit dem Bürgerantrag zur Umgestaltung der Cronenberger Mitte vorgenommen und per Bürgerantrag und Online-Petition bereits breitenwirksam auf den Weg gebracht. Aktions- und Vernetzungsformate wie die 1. Cronenberger Pflanzen- und Erntetauschbörse haben am Erntedanksonntag erfolgreich Premiere gefeiert, die 1. Cronenberger Solarmesse ist für den 24. November geplant. Bewährte Angebote wie der Restaurant Day – der nächste am 17.11. – und das Fahrrad-Reparatur-Café haben sich fest etabliert und werden organisatorisch auf mehrere Schultern verteilt. Nach den guten Erfahrungen mit der 1. Fahrradbörse in diesem Jahr ist auch hier für Anfang 2019 eine Fortsetzung geplant.

Nun soll die nächste Aktionsphase eingeleitet werden. Hier geht es zum einen um Professionalisierung: eine Website ist online, die noch kontinuierlicher berichten und einladen soll, Logovorschläge wurden entwickelt und Handlungsprinzipien formuliert. Dies und mehr soll am Dienstag, den 30.10. um 19 Uhr zur Diskussion gestellt werden. Und natürlich soll es auch darum gehen, zum Mitmachen anzustecken.

Die vorläufige Agenda:

  1. Aktueller Stand der Arbeitsgruppen
  2. Initiativenname und Untertitel
  3. Selbstbeschreibung/Handlungsprinzipien
  4. Logo / Kommunikationssystem: Vorschläge und Meinungsbild
  5. Website und damit verbundene Kommunikationsmöglichkeiten
  6. Bereitstellung der Protokolle und Ankündigung von AG-Treffen und Terminen
  7. Jahresplanung 2019
  8. Markt der Arbeitsgruppen

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